Künstlerische
Techniken
Sie finden hier die wesentlichsten
künstlerischen Techniken stichwortartig erklärt und erhalten auch
immer Hinweise zu Ihrer fachgerechten Rahmung. Die Reihenfolge ist die
gleiche wie in der Suchmaske Originale. Springen Sie von hier aus direkt zu der
Sie interessierenden Technik:
Weiter bauen wir gerade ein kleines Material-/Begriffs-Lexikon
auf, in dem z.B. näher erklärt ist was Acrylfarben sind, wie sich die
Verfahren Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck unterscheiden oder auch was
ein Keilrahmen ist, etc. Wenn Sie hier in den Texten als Links
unterlegte Begriffe finden, so kommen Sie mit einem Klick darauf direkt
ins Materiallexikon.
Ölmalerei
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Acrylmalerei
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Gouachemalerei
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Temperamalerei
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Mischtechnik
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Aquarell
beim Aquarell werden Wasserfarben
"nass in nass" verarbeitet. Die Übergänge der Farben, ihre
Transparenz und die Harmonie der verwascheneren Farben mit kräftigeren
Tönen und auch ganz unbemalte Stellen in der Motivfläche oder auch nur
eine zarte Lasur kennzeichnen die Aquarellmalerei. In der Regel ist um
das Motiv herum auch viel weiße Fläche belassen und dies ist vom
Künstler so gewollt. Aquarelle sind naturgemäß Unikate.
Ein Beispielbild eines
Aquarells folgt
Die Technik des Aquarells bedarf des
Passepartouts das üblicherweise auf das Blatt aufgreift, aber auch nur
soviel, wie es abhängig von der Papierart und Größe technisch nötig
ist. Die weiße Fläche um das Motiv herum darf nicht eingeschränkt
werden, da diese in aller Regel ein Teil der künstlerischen Gestaltung
ist.

Collage
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Computerkunst
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Fotografie
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Holzschnitt
ist ein Hochdruckverfahren,
es drucken also die erhabenen stehen gebliebenen Stellen der Holzplatte.
Die nichtdruckenden Flächen wurden meist nach einer Vorskizze auf der
Holztafel mit Holzbildhauerwerkzeug vom Künstler herausgearbeitet. Die
Wahl der Holzart, der Verlauf der Holzmaserung und auch im Holz
befindliche Eigenarten können in die Bildaussage miteinbezogen werden
und hier ist auch der wesentliche Unterschied zum Linolschnitt zu sehen,
bei dem ein homogenes Material Verwendung findet. Viele neuere (aber
auch ältere Holzschnitte, es sind noch chinesische Drucke aus dem 8.
jahrhundert erhalten) Holzschnitte entstehen in der Auseinandersetzung
im Wiederstreit mit dem Holz und unter Einbeziehung seiner
Eigenheiten.
Ein Beispielbild eines
Holzschnitts
Holzschnitte bedürfen in aller Regel des
Passepartouts. In Einzelfällen, bei sehr kräftigen, dann meist auch
größerformatigen Holzschnitten mag darauf verzichtet werden können
und das Blatt kann mit etwas darum (der Rahmen sollte möglichst nicht
direkt anliegen) in einem Rahmen mit Abstandshaltern präsentiert
werden. Meist erzeugt aber das Passepartout den benötigten Abstand und
auch Übergang zum Rahmen. Holzschnitte werden meist nicht
flächenfüllend gedruckt und tragen häufig auch Angaben zur Auflage,
einen Titel und die Signatur des Künstlers, sodaß um Motiv und Angaben
herum ein Abstand beibehalten wird.
Der Holzschnitt, der meist unter
Einbeziehung der Holzeigenarten entsteht, darf nicht mit dem Holzstich
verwechselt werden, der eher eine Reproduktionstechnik als eine
künstlerische Technik ist und deshalb im Material-/Begriffs-Lexikon
beschrieben ist.

Kohlezeichnung
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Linolschnitt
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Lithografie
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Pastell
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Photo Art
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Radierung
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Siebdruck
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Zeichnung
Häufig werden Zeichnungen mit dem
Bleistift (der eigentlich Graphitstift heißen müsste) ausgeführt,
wobei Stifte in unterschiedlichen Härtegraden verwandt werden können.
Aber auch der Rötelstift oder andere Farbstifte können Verwendung
finden, genauso wie die Zeichenkohle. Ihr wurde ein eigener Unterpunkt
gewidmet wurde, da sie bekannter ist, aber auch sie das
"Verwischen" als besondere Art der Hintergrund- und
Flächengestaltung erlaubt, während Stifte hierzu eigentlich nur das
Straffieren oder Punktieren erlauben. Zeichnungen können aber auch mit
der Feder und Tinte oder auch mit dem Pinsel und Tusche ausgeführt
werden. Eine genauere Unterteilung finden Sie demnächst in unserem Material-/Begriffs-Lexikon.
Hier sei erst einmal alles in der großen Gruppe zusammen gefaßt, was
sich als Technik definieren läßt, bei der das Motivs in Linien
dargestellt wird.
Ein Beispiel einer
Zeichnung (evt. Rötel)
Zeichnungen bedürfen des
Passepartouts. Ihre zarten Linien haben nicht die Kraft sich gegen einen
Rahmen zu wehren. Selbst schmalste Leisten würden Sie erdrücken. Das
Passepartout greift üblicherweise auf die Zeichnung auf - sehr kleine
Zeichnungen oder solche auf besonders schönen Papieren können aber
auch freigelegt gezeigt werden. Ähnlich wie beim Aquarell ist die
freie, (meist) weiße Fläche meist bewußtes Gestaltungsmittel des
Künstlers. Sie darf also nicht willkürlich verringert werden.

Sollten Sie hier eine Technik nicht
finden, schauen Sie bitte zu unserem Material-/Begriffs-Lexikon.